Hier auf der INFO-Seite finden Sie aktuell folgende Themen:

 

 

 

Spondylose – eine Erkrankung der Wirbelsäule

 

Spondylose entwickelt sich über einen langen Zeitraum und wird oft erst erkannt, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Sie tritt meistens beim Hund auf, in seltenen Fällen jedoch auch bei Pferden.

Vereinfacht gesagt handelt es sich bei Spondylose um eine Verkalkung bzw. Verknöcherung der Wirbelsäule. Diese führt im Laufe der Zeit zu einer immer größeren Versteifung der kompletten Wirbelsäule.

Da es sich um eine Erkrankung der Knochen handelt, sind die Veränderungen durch Röntgen sichtbar zu machen:

   Quelle: http://www.franzoesische-bulldogs.de/spondy16.jpg

Auf dem Bild kann man erkennen, dass bereits einige Wirbel komplett miteinander verknöchert sind (schwarze Pfeile). Die Verknöcherungen treten bei der Spondylose an der Unterseite der Wirbel auf. Es verknöchern NICHT die oberen Enden der Wirbel miteinander (wie bei „kissing spines“ beim Pferd).

Zum Vergleich hier ein Bild einer gesunden Wirbelsäule, OHNE jegliche Verknöcherung:

Quelle:  http://www.enpevet.de/Lexicon/GetMedia.aspx?mediaid=f133ab3b-7da3-11de-8ccc-73f5125785b0

 

Was sind die Ursachen der Krankheit?

Der Grund für die „Brückenbildung“ zwischen den einzelnen Wirbeln ist immer der Gleiche: mehr STABILITÄT für die Wirbelsäule. Genau diese Stabilität ist dem Körper nämlich verloren gegangen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig:  Ganz vorne ist hier wieder das „Alter“ zu nennen, aber auch Unfälle, Übergewicht oder Überbelastungen können zu Spondylose führen. Auch die genetische Veranlagung darf nicht unterschätzt werden.

 

Was bedeutet die „Diagnose“ für mein Tier?

Die Erkrankung entwickelt sich, wie oben bereits erwähnt, schleichend. Anfangs stellt man häufig eine Bewegungsunlust des Hundes fest. Er liegt viel, springt nicht mehr gerne ins Auto und bewegt sich langsamer als sonst. Vielleicht kam es schon einmal zu einem unerklärlichen „Schmerzschrei“, wenn sie ihren Hund über den Rücken gestreichelt haben.

Während des Krankheitsverlaufs kann es schubweise immer wieder zu sehr starken Rückenschmerzen des Tieres kommen. Damit verbunden ist oft ein ungewohnt aggressives Verhalten des Tieres festzustellen.

Bei übermäßiger Belastung kann es dazu kommen, dass eine „Brücken“, die sich gebildet hat wieder bricht, dies sollte unbedingt vermieden werden! Es führt zu heftigen Schmerzen und kann schwere Entzündungen nach sich ziehen.

Desweitern geht die Erkrankung oft mit einem starken Abbau der Rücken- und Hinterhandmuskulatur einher. Die wenige Muskulatur, die übrig bleibt, verhärtet sich stark, um weitere Stabilität zu liefern. Auch dies führt zu starken Schmerzen.

Meine Erfahrung zeigt allerdings, dass die Hunde sehr unterschiedlich reagieren. Sowohl bei der physiotherapeutischen Behandlung, wie auch im Alltag mit Frauchen &Herrchen. Es gibt Hunde, die die Behandlung sehr genießen und keinerlei Abwehrverhalten zeigen. Das betrifft zum Glück den Großteil der Patienten ;). Es gibt allerdings auch Patienten, die schon bei der Berührung des Rückens sehr aggressiv reagieren und deshalb ausschließlich mit Maulkorb behandelt werden können. Erfahrungsgemäß bessert sich dieses Verhalten aber im Laufe der Zeit, wenn die Hunde wissen was während der Behandlung passiert.

Die Spondylose wird besonders bestimmten Hunderassen zugeschrieben, diese Aussage kann ich aber nicht teilen. Bei meinen Spondylose -Patienten sind die verschiedensten Rassen vertreten.

 

Wie wird die Krankheit behandelt?

Diagnose und Erstbehandlung sollte ausschließlich durch den Tierarzt erfolgen. Im weiteren Verlauf der Krankheit, wird der Tierarzt immer wieder gebraucht, wenn es zu besonders starken und schmerzhaften Schüben kommt.

Die Physiotherapie spielt bei dieser Erkrankung eine wichtige Rolle. Das erste und wichtigste Ziel ist die SCHMERZlinderung. Diese erfolgt durch intensive Massagen, welche die Muskulatur lockern. Besonders bei älteren Patienten spielt natürlich auch der Erhalt der Beweglichkeit des restlichen Körpers eine große Rolle. Um weitere Schmerzschüben vorzubeugen, muss neue Muskulatur aufgebaut werden. Hier gibt es spezielle Übungen, die Sie selbst täglich mit ihrem Hund machen können. Welche Übungen für ihren Hund am besten sind und wie man diese durchführt, erkläre ich Ihnen ausführlich.

Da es hier um das große Thema „Schmerzen“ geht, darf natürlich auch die Magnetfeldtherapie nicht vergessen werden. Mehr Info‘s dazu HIER

 

 

 

Beispiel : Wundheilung mit Magnetfeldtherapie

 

Heute möchte ich die Wirkung der Magnetfelddecke mit Hilfe einer Bilderserie darstellen.

Leider wird diese Therapieform immer noch unterschätzt oder sogar als „sinnlos“ bezeichnet.

Hier unser Fall:

Die Hündin hatte am Vorderbein einen Niederbruch. In einer Operation wurden ihr zur Stabilisation verschiedene Platten und Schrauben eingesetzt. Anfangs war geplant einige von diesen Implantaten dauerhaft als Stütze im Bein zu hinterlassen.  Eine Heilung war so allerdings leider nicht möglich.

       

Daraufhin wurden ihr in einer weiteren OP alle Implantate entfernt (natürlich erst, als das kranke Bein wieder die nötige Stabilität hatte).

Einige Tage nach der OP wurde mit der Magnetfeldtherapie begonnen. Durch das Herausnehmen des Implantates kam es zu einem richtigen „Loch“, dass von innen heraus verheilen musste. Die Therapie diente in diesem Fall einer schnelleren und besseren Wundheilung.

 

Hierzu jetzt die Bilderserie:

   Tag 2                             Tag 4

 

 Tag 6                 Tag 8

 

Gerade beim Thema Wundheilung erzielt die Magnetfelddecke tolle Ergebnisse. Und was man immer bedenken muss: Das Magnetfeld dringt durch den ganzen Körper  -- es heilt von innen und außen!

Natürlich kann man auch unmittelbar nach einer Operation mit der Therapie beginnen. Die nötige Therapiezeit hängt unter anderem von der Schwere der Verletzung ab.

ACHTUNG: Bei Krebserkrankung der Tiere kann die Decke leider nicht verwendet werden, da sie auch das Wachstum der Tumore unterstützen könnte.

 

MEHR Informationen zum Thema

 

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Leider viel zu unbekannt - die PAT-Werte beim Pferd

Was ist das und wie hilft es?

 

Bestimmt kennt es jeder. Man kommt in den Stall und irgendwas ist anders mit seinem Pferd als sonst. Vielleicht schnauft es schneller oder lauter, oder ist ungewöhnlich warm. Doch so richtig einordnen kann man es nicht…..

Besonders aufmerksam sind viele Besitzer, wenn ihr  Pferd vor kurzen krank war, zum Beispiel gekolikt hat. Hier gehen bei jeder kleinsten Veränderung auch noch Wochen später alle Alarmglocken an.

Doch wann ist es wirklich ratsam einen Tierarzt zu rufen und wann ist alles in „normalen Rahmen“?

Um die ganzen Situation besser einschätzen zu können,  finde ich es wichtig, dass jeder Pferdebesitzer die PAT-Werte kennt und selbst überprüfen kann. 

 

 PAT ist eine Abkürzung steht für   PULS  -  ATMUNG  -  TEMPERATUR

 

Starten wir mit dem PULS. Viele Besitzer haben Erfahrungen mit Hufrehe-Pferden. Sie haben bestimmt auch schon einmal zugesehen, wie der Tierarzt oberhalb des Hufes die Pulsation fühlt. Vielleicht hat der ein oder andere es auch selbst schonmal probiert. Um den Ruhepuls zu messen, gibt es allerdings noch eine wesentlich bessere Stelle.

Man fährt mit ein oder 2 Fingern auf Höhe des eingezeichneten Pfeiles INNEN an der „Pferdebacke“entlang. Jetzt bewegt man dort mit leichten Druck die Fingern auf und ab. Unter den Fingern ist eine Art „Schnur“ zu fühlen, die sich leicht verschieben lässt. DAS ist die Ader, an der ihr den Puls gut fühlen könnt.

Als nächstes löst ihr den Druck wieder (sonst drückt ihr die Ader zusammen und könnt den Puls nicht spüren) und geht mit den Fingern wieder an die Stelle, wo ihr zuvor die Ader gespürt habt. Jetzt heißt es FÜHLEN. Das Ganze erfordert ein wenig Übung und ist von Pferd zu Pferd unterschiedlich leicht bzw. schwer.

Der RUHEpuls eines Pferdes sollte bei ca. 24-48 Schlägen pro Minute (im Durchschnitt: 30-40) liegen. Also deutlich langsamer als unser eigener Puls.  Nach der Arbeit kann der Puls allerdings deutlich in die Höhe gehen. Bei Sportpferden bis ca. max 230 Schlägen/ Minute.

 

Als nächstes beschäftigen wir uns mit der ATMUNG. Die Atemfrequenz ist am besten zu „SEHEN“. Ihr stellt euch am besten seitlich (auf Höhe des Pferdehalses) mit etwas Abstand neben das Pferd. Dann beobachtet ihr den hinteren Bauchbereich und die Flanke. Auch hier muss man ein bisschen schauen, bis man die einzelnen Atemzüge erkennt. In Ruhe atmen Pferde sehr flach. Wenn ihr soweit seid, fangt ihr einfach an zu zählen.

 

der Pfeil zeigt, wo man die Atmung am besten Sehen kann

Die Atemfrequenz bei Pferden liegt in Ruhe bei ca. 8- 16 Zügen pro Minute. Ich habe festgestellt, dass sehr kleine Rassen oft auch etwas darüber liegen. Bei hoher Außentemperatur ist die Atemfrequenz oft erhöht (ist dies der einzige „Befund“, sollte man sich keine Sorgen machen).

Nicht normal ist es wenn das Pferd sehr unregelmäßig atmet oder die Luft besonders tief einzieht. Auch Atemgeräusche sollten nicht zu hören sein.

 

Kommen wir zum dritten Punkt - der TEMPERATUR. Die Temperatur beim Pferd in Ruhe liegt zwischen 37,5 – 38,2 Grad Celsius . auch hier gilt, ist es draußen sehr heiß oder stand das Pferd länger in der Sonne, beudetet ein höherer Wert kein Fieber sondern Erhitzung.

Die Temperatur wird mit einem Thermometer am After gemessen. Am besten eigenen sich hier spezielle Großtierthermometer, da diese lang genug sind. Derartige Thermometer sind für 10-15€ im Handel erhältlich.                                    siehe hier --â–º  https://www.pferdedocshop.net/Pferd/Stallapotheken-Erste-Hilfe-Zubehoer/165/Veterinaerthermometer-WDT-fuer-Pferde 

 

Die PAT-Werte können jederzeit geprüft werden, wenn Unsicherheit besteht.  Neben den Werten sollte natürlich auch immer der Gesamtzustand des Pferdes angeschaut werden.  Ist das Pferd müde, lustlos oder sogar apathisch? Verhält es sich allgemein anders als sonst?

Wenn mehrere Punkte beunruhigende Ergebnisse liefern, dann sollte auf jeden Fall ein Tierarzt hinzu gerufen werden.

 

Zuletzt noch ein TIP für die heißen Tage:

Viele Pferde sind an den heißen Tagen schlichtweg überhitz und dehydriert…hält dieser Zustand länger an kann es im schlimmsten Fall zu Koliken kommen. Neben den PAT-Werten kann hier auch noch ganz leicht der Wasserhaushalt des Pferdes überprüft werden. Einfach am Hals eine kleine Hautfalte zwischen zwei Fingern nehmen und dann loslassen. Normal sollte sich die Haut sofort wieder glatt legen (wie bei einem „jungen“ Menschen). Bleibt die Hautfalte stehen, obwohl die Finger weg sind (wie bei einem sehr alten Menschen), leidet das Pferd unter Flüssigkeitsmangel.

       Hautfalte beim Menschen

Hier dient als erste Hilfe das Anbieten von Trinkwasser. Lässt sich das Pferd nicht zum Trinken überreden, kann zum Beispiel etwas Fruchtsaft ins Trinkwasser gemischt werden.

Desweiteren kann man das Pferd mit einem nassen Schwamm abreiben. Es können auch die Beine oder sogar das komplette Pferd abgespritzt werden (aber vorsicht!- LANGSAM von unten nach oben vorarbeiten).

 

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 Die Massage – wirklich nur „Streicheleinheiten“ ?

 

Die Massage ist eines der wichtigsten Werkzeuge in der Physiotherapie, sowohl bei           Mensch wie auch beim Tier. Leider hat sie in der Tiertherapie einen schlechten Ruf und         wird oft als „Hundestreicheln“ oder ähnliches bezeichnet.

In aller erster Linie dient die Massage der Schmerzlinderung und der Wiederherstellung       der vollständigen Beweglichkeit. Aus diesem Grund, werden meisten Muskelverspannungen     mit Massage behandelt.

Richtig angewendet kann die Massage einem Tier, das nicht mehr laufen will/kann                 oder deutlichen lahm geht wieder auf die Beine helfen. Und das je nachdem auch ganz ohne   den Einsatz von Schmerzmitteln.

Bei den "hoffnungslosen" Patienten legt die Massage oft den Grundstein für                   weitere Therapiemöglichkeiten.

 

Woran können Sie eine gute Massage bei ihrem Tier erkennen:

  • Der Therapeut erkundigt sich VOR der Massage nach dem genauen Gesundheitszustand Ihres Tieres und fragt nach dessen Alter
  • Die Massage geht mindestens 20min und max. 60min je nach Tierart, Alter und Gesundheitszustand des Tieres
  • Ihr Tier zeigt während der Massage (wenn auch nicht von Anfang an) deutlich Anzeichen von  Entspannung:  gähnen, Augen schließen, schlecken, Kopf hängen lassen….
  • Die massierten Bereiche sind nach der Massage deutlich wärmer als vorher

http://bilder.t-online.de/b/40/18/90/10/id_40189010/tid_da/index.jpg

 

Eines der wichtigsten Punkte beim massieren ist der Druck. Bei zu wenig Druck                         hat die Massage keinen Effekt. Zu viel Druck macht die Verspannungen ggf. noch schlimmer.

Natürlich kommt es auch darauf an, ob ein Hund oder ein Pferd massiert wird. Und dann         hat jedes Tier natürlich auch seine persönlichen Vorlieben und seine eigene Schmerzgrenze.

Während der Massage arbeitet man mit unterschiedlich starkem Druck, dieser hängt           von vielen Faktoren ab. Um diesen immer richtig einschätzen zu können, bedarf es neben     dem theoretischen Fachwissen auch einer Menge Übung. Und das an möglichst             verschiedenen Patienten.

Bei der ersten Behandlung müssen sich Therapeut und Tier erst kennenlernen. Da kann           es schon mal passieren, dass man den Druck etwas zu stark wählt. Dies zeigen einem die     Tiere aber sofort, auch wenn es manchmal nur „kleine“ Zeichen sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anatomie des Tieres. Die Massage ist dann                   umso effektiver, wenn der Therapeut auch weiß, was er da gerade massiert, also             welchen Muskel. Und wo dieser im Körper anfängt und aufhört.

 

Ich habe hier zwei Bilder um einen kleinen Eindruck darüber zu verschaffen:

 

http://www.sachsen-anhalt-dtk.de/muskulatur%20Teckel.png

  http://i0.wp.com/www.openranch.de/wp-content/uploads/2014/03/Muskeln.jpg

 

Auf beiden Bildern fällt auf, dass sich ein Großteil der Muskeln gar nicht am Rücken, sondern   im Bereich der Vorderbeine befindet. Dies liegt daran, dass die Vorderbeine eines         Hundes, Pferdes oder einer Katze nur durch Muskeln am restlichen Körper „befestigt“ sind.   Es gibt kein Gelenk (Knochen), das die Vorderbeine mit dem Rumpf verbindet.

Aus diesem Grund haben die Tiere häufig Muskelprobleme im Schulterbereich, die                 oft unterschätz / übersehen werden.  

Ein Beispiel:  Bei Hunden kann man häufig beobachten, dass sie ihre Vorderbeine               gegen die Wand drücken, wenn sie auf dem Boden liegen. Dies ist oft ein                       Anzeichen für Muskelschmerzen im Schulterbereich.

 

 

 

Grundsätzlich ist die Massage                       beim Hund deutlich einfacher        durchzuführen als beim Pferd, da man           den Hund auf die Seite legen kann.     

 

 

 

 

Hier die wichtigsten Punkte der Massagewirkung zusammengefasst:

  • Erwärmt das Gewebe und fördert damit die Durchblutung -> Abtransport von schmerzauslösenden Stoffen
  • Das Gewebe wird besser mit Sauerstoff versorgt -> Schmerzlinderung
  • Die Muskelspannung wird herabgesetzt  -> Schmerzlinderung
  • Durch die Schmerzlinderung tritt auch eine psychische Entspannung ein

 

Wenn ihr euch nicht sicher seit, ob euer Tier Muskelschmerzen hat,                                     dann lasst es durchchecken. Desto länger die Tiere Verspannungen mit sich „rumtragen“     desto schlimmer werden diese und lassen sich dann immer schwerer wieder lösen

Beim Pferd ist ein Hauptgrund für Verspannungen der Sattel. Diesen können sich sogar     soweit entwickeln, dass das Pferd als "unreitbar" gilt.

Beim Hund ist oft der Hals- und Schulterbereich betroffen, wenn das Tier häufig stark         an der Leine zieht. Natürlich gibt es noch viele, viele, viele andere Gründe.

 

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Der perfekt passende Sattel - gibt es ihn überhaupt?

 

 

Der Sattel ist wohl eines der wichtigsten Themen in der Reiterwelt.                             Schließlich brauchen wir alle einen!

Im folgenden Bericht möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in das große Thema       „SATTEL“ geben.  

   

 

 

Passt dieser Sattel?

Jetzt erfahren Sie mehr dazu...

 

 

 

 

 

Das ein Sattel immer zu 100% perfekt passt ist in meinen Augen fast                                   "ein Ding der Unmöglichkeit". Es gibt zwei wichtige Voraussetzungen, die dafür         eingehalten werden müssen. Und da fängt es meistens schon an......

 

  1.        Ein Sattel muss nicht nur zum Pferd sondern auch zum Reiter passen –                    um dies zu gewährleisten, muss ein bestimmter Sattel immer mit dem gleichen Pferd  und auch unter dem gleichen Reiter zum Einsatz kommen.  
  2.        Das Pferd sollte seine Körperform nach der Sattelanpassung nicht verändern    (damit gemeint sind sowohl Muskelmasse wie auch Fettmasse)

 

Punkt  1 ist schon außer Kraft gesetzt, wenn Sie eine Reitbeteiligung haben,                             die ihr Pferd mitreitet. Oder wenn das Pferd im Schulbetrieb geht.

Punkt 2 kann vielleicht von einem hochklassigen Tunierpferd erfüllt werden,                           das regelmäßige Trainingszeiten hat und ansonsten in Boxenhaltung untergebracht ist.           Ein Offenstallpferd, das im Sommer immer auf der Weide steht und im Winter nur               Heu frisst, verändert dadurch seine Körperstruktur. Zudem werden viele Freizeitpferde           im Sommer häufiger geritten als im Winter, auch dies sorgt für Veränderungen.

Wie Sie sehen, läuft das Ganze in den meisten Fällen auf einen KOMPROMISS hinaus.           Und dieser Kompromiss ist in meinen Augen dann in Ordnung, wenn das Pferd mit den         Sattel entspannt laufen/arbeiten kann und dabei keine Schmerzen hat.

 

Kommen wir zu ersten Frage:  Welche Sattelart ist denn nun die Beste?

Die Antwort:  Es hängt vom Pferd ab. Es gibt Pferde, die einen sehr             „durchschnittlichen“ Körperbau haben und quasi nahezu „alles tragen“ können.                   Solche Typen gibt es in der Menschenwelt ja  auch ;)

Und dann gibt es Pferde, die auf Grund ihres Körperbaus am besten für eine                 bestimmte Sattelart geeignet sind. Zum Beispiel gibt es unter Warmblütern öfters Pferde,   bei denen der Höhenunterschied zwischen Widerrist und Rücken sehr groß ist.                 Diesen Unterschied kann oft nur ein Englischsattel ausgleichen.

In der Regel lässt sich aber für jeden Typ der passende Sattel finden.

 

Schwierig wird es erst, wenn die Sattelart die dem Pferd super passt, dem Reiter überhaupt nicht zusagt. Wenn der Reiter dann z.B. auf das oben beschriebene Warmblut unbedingt einen Westernsattel packen möchte.

Dazu kann ich nur sagen : „Augen auf beim Pferdkauf!“  Bitte immer zuerst überlegen, was möchte ich mit meinem Pferd machen und kann das ausgesuchte Pferd diese Anforderungen auch erfüllen. Dabei ist natürlich auch der Sattel ein Thema!

 

Einer der wichtigsten Punkte beim Thema Sattelpassform ist der Schwerpunkt!

Im folgendem Bild, wie ich finde, sehr gut dargestellt:

 Quelle: www.pferd.de

 

Die zwei grünen Striche markieren den 12. +13. Brustwirbel.  Genau über diesen beiden   Wirbeln sollte sich der Schwerpunkt des Reiters befinden.

Eine weitere wichtige Stelle am Rücken ist die 18.Rippe (pinker Pfeil). Der tragende Teil       des Sattels (nicht mit dem „Skirt“ beim Westernsattel zu verwechseln), sollte                       vor der 18. Rippe aufhören.          

Dies stellt bei den kleineren Rassen mit kurzem Rücken oft ein großes Problem dar                 (z.B. Islandpferde, Haflinger,…)

 

Liegt der Schwerpunkt des Sattels zu weit hinten (Sattel kippt nach hinten), dann               sitzt der Reiter dem Pferd  „im Rücken“:

 

 

Die Grafik ist von mir selbst erstellt             und ich gebe zu mehr schlecht als recht...   Aber ich denke, es ist trotzdem zu       erkennen, was gemeint ist.

 

 

 

 

 

 

 

Dies hat einige schwerwiegende Folgen. Dem Pferd ist das Reitergewicht unangenehm           und es versucht dauerhaft den Rücken wegzudrücken. Es ist so nicht möglich                         das Pferd „ locker“ zu reiten. Bleibt dieser Druck über einen längeren Zeitraum bestehen,       so bekommt das Pferd starke Rückenschmerzen. Es geht in eine Schonhaltung und es       folgen oft Unarten wie „bocken“ unterm Sattel oder „beißen & zähneknirschen" beim Satteln.

In fortgeschrittenen Stadien kann sich ein Senkrücken ausbilden                                     (welcher den Schwerpunkt noch weiter nach hinten treibt!).

 

Liegt der Schwerpunkt des Sattels zu weit vorne, ist das aber genauso fatal. Oft             drückt er dann gegen die Schulter und übt dauerhaften Druck auf den Trapezmuskel aus.           Das Pferd geht beim Reiten nicht mehr richtig vorwärts und an der Schulter bildet sich         die allseits bekannte „Kuhle“ (orangener Pfeil)

 

Quelle:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=319x1024:format=jpg/path/s046838563c719a08/image/idac964589c931c91/version/1426606254/image.jpg

 

 Im schlimmsten Fall liegt der Sattel im vorderen Bereich sogar auf dem Widerrist auf,         was abgesehen von den starken Schmerzen, zu schlimmen Krankheiten führen kann.

All diese beschriebene Symptome hängen natürlich auch von der Passgenauigkeit                   der Kammerweite ab!

Ich hoffe ich habe Sie mit meinem Artikel etwas sensibler für das Thema SATTEL machen können.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob ihr Sattel der Richtige ist, dann rufen Sie mich gerne an. Wir schauen uns zusammen alles an und machen im Zweifel eine Sattelüberprüfung.

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  Ältere Hunde  - wann macht eine Behandlung Sinn?

 

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit und eines meiner Lieblingsgebiete, ist die                 Behandlung von älteren Hunden.

Bevor ich hierzu näher ins Detail gehe, muss erst einmal die Frage geklärt werden,             wann ist ein Hund eigentlich „alt“ ? Da es sehr viele verschiedene Rassen gibt, die sich in   Größe und Gewicht stark unterscheiden, ist auch die Lebenserwartung sehr unterschiedlich.

Ich finde die folgende Tabelle beschreibt das Ganze ziemlich gut. Hier werden                       die Hunde nach Gewicht unterschieden (linke Spalte):

 

 

 Quelle: ANUBIS-Tierbestattungen

Natürlich gibt es kein festgelegtes Alter, in dem Hunde um bedingt eine   physiotherapeutische  Behandlung bekommen sollten. Es sind ja auch nicht alle Hunde         gleich fit, genauso wie es bei uns Menschen auch Unterschiede gibt.

Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die meisten Hunde im Alter von „70-80 Jahren“                 (laut Tabelle oben) die ersten Alterserscheinungen zeigen.

In der Realität kommen viele Hunde aber erst dann zu mir, wenn sie dieses Alter             bereits weit überschritten haben. Das finde ich sehr schade, da ich dann oft                         nur noch „Schadensbegrenzung“ betreiben kann. Schmerzlinderung ist jeder Zeit möglich!       Ein erneuter Muskel und Konditionsaufbau, ist bei sehr alten Patienten jedoch schwierig       bis nahezu unmöglich.

Vielen Patienten könnte ich wesentlich besser und vor allem auch schneller helfen,               wenn sie einige Monate früher zu mir kommen würden.

 

Hier habe ich einmal die Anzeichen & Verhaltensänderungen eines Hundes aufgelistet,       wenn eine Therapie sinnvoll ist:

  • · Sitz Ihr Hund oft vermehrt auf einer „Arschbacke“ und streckt das Bein der anderen        Seite zur Seite weg?
  • · Macht Ihr Hund ungern längere Zeit „Sitz“ und legt sich lieber gleich hin?
  • · Sind die Krallen der Hinterbeine mehr abgelaufen als vorne?
  • · Streckt sich Ihr Hund in letzter Zeit öfter?
  • · Hat Ihr Hund Probleme beim Treppenlaufen oder beim Aufstehen?
  • · Hat Ihr Hund Probleme bei seinem Geschäft „in die Knie“ zu gehen?
  • · Verliert ihr Hund beim Spaziergang schnell die Lust, obwohl er ansonsten einen fitten Eindruck macht?
  • · Will er nicht mehr ins Auto springen?
  • · Wenn Sie ihren Hund im Stehen von der Seite betrachten, haben Sie das Gefühl, dass die Hinterbeine „eine Etage tiefer“ stehen ?

 

Die Vorteile einer Behandlung für Sie & Ihren Vierbeiner:

  • · längere Schmerzfreiheit für Ihren Hund (es kann oft bis ins hohen Alter auf Schmerzmedikamente verzichtet werden)
  • · mehr Lebensqualität für Ihren Hund
  • · mehr Lebenszeit und damit mehr Zeit, die Sie mit Ihrem Vierbeiner verbringen können
  • · Erleichterung für Sie im Alltag : Ein Beispiel - ihr Hund läuft bis ins hohe Alter  selbständig die Treppen, ohne dass Sie ihn stützen oder sogar tragen müssen
  • · ich komme für meine Behandlung direkt zu Ihnen nach Hause, sie müssen Ihren Hund       nicht ins Auto setzen und irgendwo hinfahren

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  Das Warten auf den großen „Knack“-

„ausgerenkte Wirbel“ und andere Märchen

 

Die Osteopathie ist ein weites Feld das schwer zu überblicken ist. Leider sind                       aus diesem Grund viele Meinungen und Ansichten im Umlauf, die wenig mit der Realität            zu tun haben. Vom klassischen „Handauflegen“ bis hin zum „Einrenken“ von Knochen                 ist alles dabei.

 

 

Ich möchte heute besonders auf das Thema „einrenken“ eingehen.

Den meisten von Ihnen ist es bekannt, dass man sich als Mensch z.B.                                       die „Schulter auskugeln“ kann. In diesem Fall hat man sich dann umgangssprachlich     tatsächlich das Schultergelenk „ausgerenkt“. Das Ganze kommt jedoch nicht                           all zu häufig vor und wenn es vorkommt, kann nur noch ein Arzt helfen.

Auch unsere Tiere können sich in der Tat Gelenke „ausrenken“. Man spricht dann                   von einer „Luxation“. Aber auch das kommt beim Tier nicht ständig vor und wenn,                   ist ein Tierarzt und meist auch eine Operation notwendig.

Im Bereich der Wirbelsäule führt ein komplettes ausrenken eines Wirbels                             zum Tod oder zumindest zu einer Lähmung (da das Rückenmark geschädigt wird).

 

Aber was hat das Pferd nun wenn ein „Wirbel draußen“ ist ?  

Bei einer „Wirbelblockade“ ist ein Wirbel nicht komplett ausgerenkt,                               sondern etwas verschoben oder verdreht.  Durch diese Veränderung blockiert er                   die Bewegung der kompletten Wirbelsäule, was viele verschiedene Folgen haben kann.

Das Pferd lässt sich oft auf einer Hand besser reiten, ist die ganze Zeit verspannt und         läuft nicht richtig vorwärts. Wenn man einen Hund von hinten beim Laufen zusieht,               dann „laufen“ die Hinterbeine weiter rechts und die Vorderbeine weiter „links“. Er             läuft „schief“, obwohl er die ganze Zeit geradeaus geht.

Dies waren nur einige Beispiele.

 

 Hier die Wirbelsäule eines Pferdes:


 

 

 

 

Der blaue Pfeil zeigt auf die eigentlichen Wirbelkörper. Von außen spüren kann man             jedoch nur die „Spitzen“ der Wirbel (rosa Pfeil). Sogenannte „Dornfortsätze“.               Verdreht oder verschiebt sich der Wirbelkörper (blauer Pfeil) wandert die „Spitze“ mit.  

   

 

 

 

 

Und diese Veränderungen kann man dann                           beim Abtasten des Pferderückens erfühlen.

 

 

 

 

Für das „Richten“ der/des Wirbels gibt es verschiedenen Techniken. Viele                 Tierbesitzer warten auf das „Knacken“ bei der Behandlung.

Den „Knack“ gibt es tatsächlich, er entsteht meistens bei den sogenannten                       „harten Manipulationstechniken“. Diese führt man schnell und „ruckartig“ durch.               Jedoch sagt der „Knack“ nichts über den Erfolg der Behandlung aus.                                   Es gibt einzelne Bereiche (Strukturen), die erfolgreicher mit diesen Techniken zu       behandeln sind. Meistens werden diese Techniken jedoch angewandt, wenn die „Verletzung“ noch nicht alt ist. Ein Beispiel: Das Pferd ist gestern auf der Koppel gestürzt und                 wird heute behandelt.

Bei älteren Verletzungen kann man mit diesen Techniken oft mehr kaputt machen                 als „heilen“. Deswegen ist hier immer Vorsicht geboten !

 

Ein Therapeut, der sich ihr Pferd gefühlt nur ein paar „Sekunden“ anschaut und dann       anfängt an den Beinen herumzureißen ist kein professionell ausgebildeter Osteopath!

 

 

 

Warten Sie nicht auf den Knack ;)

 

 

 

 

Bei den meisten Behandelungen sind keinerlei „Knack‘s“ zu hören. Jedoch können                   Sie als Besitzer, die Reaktion oft an ihrem Tier ablesen: Die Tiere lassen den Kopf hängen, fangen an zu gähnen, zu schlecken oder machen eine tiefen „Seufzer“. 

http://bilder.t-online.de/b/40/18/90/10/id_40189010/tid_da/index.jpg       

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  Aktuelles Themas :   Sehnenschäden

 

Eine Sehnenverletzung ist wohl eine der Erkrankung, die besonders viel Zeit und               Geduld von uns Tierbesitzern abverlangt.

Sehnen stellen im Körper in den meisten Fällen eine Verbindung zwischen Muskel und       Knochen da.

 

 

Hier am Beispiel des Menschen.                               Der rote Teil ist der Muskel.                                     Die weißen Teile oben und unten stellen                 jeweils die Sehnen da.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: http://www.fitness-sport-berlin.de/Sehnen2.jpg

 

 

Beim Pferd und auch beim Hund sind die größeren Muskelbäuche nur im                               oberen Teil der Beine (Gliedmaßen) vorhanden. Der untere Teil der Gliedmaßen                       ist nur von den Muskelenden (Sehnen) durchzogen (siehe Bild unten). Diese Sehnen               sind besonders lang und einer sehr hohen Spannung ausgesetzt, das macht                               sie besonders anfällig für Verletzungen.

Quelle: http://i0.wp.com/www.openranch.de/wp-content/uploads/2014/03/Muskeln.jpg

 

Sehnen halten wahnsinnig hohen Zugkräften stand. Sie sind im Vergleich zu Muskeln     allerdings weniger elastisch. So kann es zum Beispiel bei einem kurzen                           kräftigen „Ruck“ zu einer Sehnenverletzung kommen.

 

Es gibt viele verschiedene Arten von Sehnenschäden. Einige Beispiele sind :

  • ·         Zerrung ( Riss einzelner Kollagenbündel der Sehne)
  • ·         Sehnenanriss
  • ·         kompletter Sehnenriss
  • ·         Tendinitis (Sehnenscheidenentzündung)

Vielleicht sind auch Ihnen in diesem Zusammenhang schon einmal Begriffe wie                          "(tiefe) Beugesehne" oder "Fesselträger" begegnet.

 

Hier ein Beispiel für eine besonders schlimme Sehnenverletzung :

 

 

 

Die Verletzung des Fesselträgers sorgt dafür,       dass das Fesselgelenk fast am Boden schleift.

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.tierheilpraktiker-hof.de/s/cc_images/cache_10429138.jpg?t=1371561899

 

Symptome:

Bei einer starken Sehnenverletzung zeigt sich deutliche Lahmheit und ein Anschwellen            (und Hitze) der betroffenen Gliedmaße im verletzen Bereich.

Tückisch sind leichtere Sehnenverletzungen, die oftmals nicht oder zu spät                     erkannt werden. Besonders schwierig ist es, wenn das Pferd keine oder kaum                 Lahmheit zeigt. Belastet man ein Pferd weiter, welches einen Sehnenschaden hat,                 kann dieser sich verschlimmern und es zu einem Anriss oder sogar einem                   kompletten Riss kommen.

Die endgültige Diagnose stellt der Tierarzt mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung.

 

Therapie:

Eines haben alle Sehnenschäden gemeinsam, sie brauchen sehr lange zum Verheilen         (oft viele Monate). Ein Grund hierfür ist, dass das Sehnengewebe im Vergleich                     zum Muskelgewebe mit sehr viel weniger Blutgefäßen durchzogen ist. Zu frühes       Antrainieren kann hier fatal sein und monatelange Arbeit zunichtemachen.

Eine komplett gerissene Sehne kann von selbst heilen. In vielen Fällen ist aber auch               eine OP nötig, zum Beispiel dann, wenn sich die beiden Sehnenenden selbst nicht                 „mehr finden“ um wieder zusammenwachsen zu können.

Konservativ ist Ruhigstellung zu Anfang das erste Mittel der Wahl, auch bekommen             viele Tiere einen Stützverband, um das betroffene Bein zu entlasten und ein         Verschlimmern der Verletzung (z.B. durch umknicken) zu vermeiden.

Viele Pferde erhalten zusätzlich Beruhigungsmittel. Der genaue Therapieablauf ist           immer noch sehr umstritten und hängt auch stark vom Einzelfall ab.

Bei allen Sehnenverletzungen kann begleitend zu konservativen Therapie,                                 die Magnetfeldtherapie eingesetzt werden, um die Heilung der Sehne zu fördern.  

 â–º   http://www.tiertherapie-haitz.de/pages/therapieangebot/magnetfeldtherapie.php

 

Seit einiger Zeit gibt es auch noch eine ganz andere Therapieform auf dem                       Markt: Die sogenannte PRP- plateled rich plasma.

Diese fördert nicht nur eine deutlich schnellere Ausheilung der Verletzung,                     sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass die verletzte Stelle weitgehend narbenfrei verheilt.   Das bedeutend, die Sehne ist nach der Heilung nahezu genauso belastbar,                               als vor der Verletzung. Dies ist bei einer Sehne, die mit viel Narbengewebe                     verheilt ist nicht der Fall.

Diese Pferdepraxis bietet die Methode an      â–º    http://www.pferdedoc.net/

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Aktuelles Thema:   Magnetfeldtherapie  Wie funktioniert sie?  Wann hilft sie?

 

Die Magnetfeldtherapie kommt ursprünglich aus der Humanmedizin, wird aber seit         mehreren Jahren auch in der Tiermedizin verwendet.

Das besondere an der Magnetfeldtherapie ist, dass sie eine der wenigen       „Alternativtherapien“ ist, deren Wirkung durch wissenschaftliche Studien belegt ist.

Die Therapieform kann begleitend oder als Einzeltherapie eingesetzt werden.

 

 

Von außen sieht es recht unspektakulär               aus: die einzelnen Teile eines       Magnetfeldsystems.

 

 

Bei der Therapie wird ein Magnetfeld erzeugt, das pulsiert. Dieses Feld hat die           besondere Eigenschaft, dass es jede Zelle des Körpers durchdringt und somit                        alle Stellen des Körpers erreicht.

 

  

Auf diesen Bild (Firma                         bio-medical-systems) ist das     Magnetfeld symbolisch dargestellt.       In Wirklichkeit ist es nicht sichtbar.   Auf dem Bild ist gut zu erkennen,         dass das jeweilige Tier komplett           vom Magnetfeld eingeschlossen wird.

 

 

Durch das pulsierende Magnetfeld wird der Stoffwechsel bzw. die Zellteilung angeregt         und die Durchblutung verbessert. Dies stärkt das Immunsystem und fördert                           z.B. die bessere/schnellere Heilung von Wunden oder langwierigen Sehnenverletzungen.

Das besondere an der Magnetfeldtherapie ist aber auch, dass sie auch genau         „andersherum“ eingesetzt werden kann. Anstatt den Stoffwechsel anzuregen, kann man         ihn quasi auch „herunterfahren“. Und genau das macht diese Therapieform, in meinen Augen,   so einzigartig. Die Intensität des Magnetfeldes kann durch mehrere Parameter,                     wie zum Beispiel die Frequenz, verändert werden.

Durch diese Einstellungen kann das pulsierende Magnetfeld so verändert werden,                 dass Schmerzen gelindert werden und Entzündungen schneller abklingen.

 

 

Dieses Pferd trägt eine Magnetfelddecke und Magnetfeldgamaschen .

 

Hier eine Übersicht der Anwendungsgebiete:

  • Degenerative Gelenkserkrankungen wie z.B. Arthrose
  • Stoffwechselprobleme (hierzu gehören auch Probleme beim Fellwechsel)
  • Verspannungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Verletzungen von Sehnen, Bändern und Muskeln
  • zur Regeneration nach längerer Krankheitsphase
  • als „Wellnessprogramm & Energieschub“ um ihrem Vierbeiner jeder Zeit etwas             Gutes zu tun

 

Die Magnetfeldtherapie findet in Form einer „Kur“ statt. Das heißt, es sind                   mehrere Sitzungen nötig (meistens 5-10) um eine positive Wirkung zu erzielen. In           manchen Fällen bietet es sich auch an, sein Tier jeden Tag zu behandeln.                         Hierfür kann das Magnetfeldgerät jederzeit bei mir ausgeliehen werden.

Bei korrekter Anwendung gibt es nahezu keine Nebenwirkungen, jedoch sollte                           es bei folgenden „Krankheitsbildern“ nicht verwendet werden:                                           Fieber, Trächtigkeit, Tumore und akute Infektionen.

 

Bei Fragen zur Magnetfeldtherapie wenden Sie sich gerne an mich.

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Aktuelles Thema:       Cauda Equina beim Hund

 

Cauda Equina ist eine verbreitete Erkrankung, die leider immer noch viel zu unbekannt            ist. Arthrose, Kreuzbandriss oder HD haben die meisten Hundebesitzer schon einmal       gehört, aber Cauda Equina ist für viele kein Begriff. Aus diesem Grund möchte                       ich die Krankheit hier vorstellen und Ihnen zeigen, bei welchen Symptomen Sie               hellhörig werden sollten.

 

Das Cauda Equina Kompressionssyndrom ist ein Sammelbegriff für                             verschiedene neurologische Erkrankungen der Wirbelsäule. Sammelbegriff deshalb,               weil hier verschiedene Krankheiten die Ursache für „ein und dasselbe“                   Krankheitsbild sein können.

Cauda Equina ist eine Hundeerkrankung, ihr Name bedeutet übersetzt allerdings                       so viel wie: „der Pferdeschwanz“, also der Schweif des Pferdes. Für diesen Namen                 gibt es einen bestimmten Grund.

Im Bereich der letzten Lendenwirbel des Hundes endet dessen Rückenmark.                         Die Rückenmarksnerven treten hier in zahlreichen Nervensträngen aus und                           dies hat Ähnlichkeit mit einem Pferdeschweif.

Bei der Erkrankung wir „dieser Pferdeschweif“ in irgendeiner Form „eingedrückt“.           Dadurch kommt es zu starken Schmerzen, Lähmungen der Hinterbeine, Inkontinenz             und vielen weiteren Symptomen.

 

Die Ursache für dieses „eindrücken“ können, wo oben bereits erwähnt, eine                     Vielzahl von Erkrankungen sein. Bandscheibenvorfall, Tumore oder Übergewicht sind               hier nur einige Beispiele.  

 

Auf diesem Bild erkennt man den Knochen,     der leicht abgesenkt ist (Pfeil)                       und somit die Nervenstränge an dieser         Stelle "eindrückt"

 

   

 

Quelle: http://www.tierklinik-frankfurt.de/media/website-bilder/Cauda-equina1.gif

 

Besonders gefährdet für dieses Krankheitsbild sind große Rassen, besonders der          deutsche Schäferhund.

Die Krankheit ist so deshalb so gefährlich, weil sie oft übersehen wird. Sie tritt             häufig erst im Alter auf und das veränderte Verhalten des Hundes wird dann                           als „Alterserscheinung“  eingeschätzt. Die Symptome entwickeln sich langsam und               häufen sich mit der Zeit.

 

Ich habe hier einige Symptome aufgelistet, sollten Sie mehrere Merkmale hiervon                 bei ihrem Hund beobachten, empfehle ich einen Tierarzt aufzusuchen:

  • ·         Der Schwanz Ihres Hundes hängt kerzengerade herunter, bewegt sich kaum noch
  • ·         Ihr Hund möchte keine Treppen mehr laufen oder ins Auto springen
  • ·         Wenn Sie ihren Hund von der Seite anschauen steht er hinten etwas „tiefer“ als vorne
  • ·         Ihr Hund „eiert“ beim Laufen
  • ·         Die Krallen der Hinterbeine sind stärker abgenutzt als vorne
  • ·         Ihr Hund kann die Hinterbeine beim Laufen nicht mehr richtig anheben und                          schleift die Pfoten über dem Boden
  • ·         Er lässt sich ungerne am hintern Teil des Rückens anfassen
  • ·         Ihr Hund erscheint hinten „dünner“ als vorne (Abbau von Muskulatur)
  • ·         Urin und Kotinkontinenz  à Achtung, fortgeschrittenes Stadium!

Cauda Equina kann mit Medikamenten + Bewegungseinschränkung oder auch                           durch eine Operation behandelt werden.

Auch hier gilt wie immer: Desto früher die Behandlung, desto größer die Chance,                   dass Langzeitschäden verhindert werden.

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 Aktuelles Thema:      HD – Hüftgelenksdysplasie

 

Der Satz:  “Mein Hund hat HD.”, ist sicherlich schon vielen Hundebesitzern                 begegnet. Entweder beim eigenen Tier oder es wurde von einem Bekannten erzählt.

Bei einer Dysplasie handelt es sich um eine Gelenkfehlbildung. Diese entsteht meist                 in der Wachstumsphase des Hundes durch eine Entwicklungsstörung des Gewebes.              Sehr häufig ist diese Fehlbildung an der Hüfte festzustellen, man spricht dann von HD.

Grundsätzlich kann jeder Hund HD bekommen. Am häufigsten sind jedoch die               größeren Rassen betroffen, wie zum Beispiel Schäferhunde und Retriever.

In den letzten Jahren tritt die Krankheit auf Grund von veränderten Zuchtzielen             immer häufiger auf.

Bei der Erkrankung ist die Hüftpfanne häufig nicht richtig ausgebildet. Bei einem         gesunden Hund passen Hüfte und Oberschenkelkopf perfekt zusammen.                                 Der Oberschenkelkopf passt genau in die Kuhle der Hüfte hinein (Hüftpanne).                       Wie ein Schlüssel ins Schloss.

Hat ein Hund HD so ist die Hüftpfanne oft zu klein oder zu flach. Der Oberschenkelkopf     passt nicht richtig hinein.

  

 Quelle:  http://www.mueller-heinsberg.de/assets/images/Abb-4-HD-einseitig.jpg

Auf dem Bild sieht man die Hüfte und die Hinterbeine       eines Hundes. Links im Bild ist die gesunde Seite                   zu erkennen. Der Oberschenkelkopf ist gut in der           Hüfte verankert.

Auf der rechten Seite des Bildes ist die HD zu         erkennen (Pfeil). Der Oberschenkelknochen sitz nicht     richtig in der Hüftpfanne.

 

 

 

 

 

 

 

HD führt zu einer Reihe von Problemen :

In aller erster Linie ist der Hund in seiner Bewegung eingeschränkt sein. Er                           hat (starke) Schmerzen und geht oft lahm. In vielen Fällen nimmt der Bewegungsdrang       stark ab.

Da die Knochen im Gelenk nicht richtig aufeinander treffen, kann das Gelenk                       nicht richtig arbeiten und wird somit nicht ausreichend “geölt”. Häufig kommt es           dadurch zusätzlich zu Arthrose. Im schlimmsten Fall kann der Oberschenkelkopf komplett     aus der Gelenkspfanne der Hüfte “herausspringen”. Man spricht dann von                           einer Femurkopfluxation.

 

In schweren Fällen kann nur durch einen Operation       geholfen werden. Hier gibt es eine Vielzahl                           an Operationsverfahren. Diese werden je nach Situation     vom Tierarzt ausgewählt.

 

Hier ein Beispiel für ein Operationsverfahren:

Diesem Hund wurde ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

http://www.tierklinik-schwanenstadt.at/bilder//OPHuft14.jpg

 

 

In leichteren Fällen ist Physiotherapie die erste Wahl. Die Muskulatur und                           das Gewebe des Hundes kann soweit gestärkt werden, dass er die Dysplasie selbst     ausgleichen kann und schmerzfrei ist. Gelingt dies, kann auf eine Operation verzichtet     werden.

Auch hier gilt, wie so oft: Desto früher das Problem erkannt wird und die Behandlung startet, desto besser!

 

Bei folgenden Symptomen sollten Sie “hellhörig” werden:

  • verminderte Aktivität
  • Schmerzäusserungen
  • Lahmheit
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen/Hinsetzen und Springen
  • “Kaninchenhoppeln” beim Rennen ( beide Hinterbeine berühren gleichzeitig den Boden)

 

Bei Fragen zum Thema können sie mich gerne kontaktieren. 

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Aktuelles Thema:       RÜCKENSCHMERZEN beim Pferd

 

Das Thema Rückenschmerzen beim Pferd ist ein weites Feld, im heutigen Bericht               möchte ich einige Ursachen, Folgen und Vorsorgemethoden vorstellen.

Fast jeder Mensch hatte schon einmal Rückenschmerzen und ich behaupte,                             bei unseren Reitpferden sieht die Sache ähnlich aus. Wie auch wir Menschen, geht               jedes Tier anderes mit diesen Problemen um:

Es gibt Pferde, die schon bei kleineren „Wehwechen“ anfangen zu lahm zu gehen                 oder etwa unter dem Reiter zu buckeln. Genauso gibt es andere Pferde, die starke                 bis sehr starke Schmerzen haben und trotzdem immer folgsam mitarbeiten.

Wenn ein  Pferd unter Rückenschmerzen leidet, zeigt es oft bestimmte           Verhaltensweisen, hier einige Beispiele:

  • ·         Wälzt sich Ihr Pferd regelmäßig, oder sehen Sie dieses Verhalten selten?
  • ·         Legt Ihr Pferd beim Putzen die Ohren an, schüttelt häufig den Kopf oder flescht         mit den Zähnen, besonders wenn Sie die Sattellage putzen? (auch wenn Ihr Pferd          dieses oder ähnliches Verhalten „schon immer“ zeigt heißt das nicht, dass es keine Schmerzen  hat!)
  • ·         Gibt es Probleme beim Satteln?
  • ·         Ist Ihr Pferd lustlos und/oder stolpert häufig?
  • ·         Ist es schwierig Ihr Pferd locker bzw. vorwärts/abwärts zu reiten?

Die Ursachen für Rückenschmerzen liegen häufig beim nicht passendem Sattel                und/oder beim Reiter.  Hier spielen Reitergewicht und die Ausbildung des Reiters                 eine Rolle.

 

Zur Sattelüberprüfung biete ich den Satteltest mit Gelpad an. Schnell, unkompliziert         und Sie haben das Ergebnis sofort „schwarz auf weiß“:

 

zum Satteltest

 

 

Rückenschmerzen beginnen oft mit dem Verspannen der Muskulatur und einem             Verkleben des Gewebes, dies ist schmerzhaft, aber behandelbar.

Gefährlich wird es, wenn sich das Skelett des Pferdes verändert                                             (in unseren Fall die Wirbel).

 

Quelle: http://www.xn--hunsrck-pferd-0ob.de/assets/images/Anatomie__Skelett_2.jpg

Auf diesem Bild sieht man ein     gesundes Pferdeskelett.                       Die Dornfortsätze (oberer Teil           der Wirbel) sind deutlich zu       erkennen (rosa).

Senkt das Pferd seinen Kopf             gehen diese Knochen wie ein             Fächer auseinander, dabei wölbt         sich der Rücken etwas auf.

Hebt das Pferd seinen Kopf und       macht ein „Hohlkreuz“ rücken,               die Knochen näher zusammen.

 

 

 

Ein Pferd, das während des Reitens den Rücken extrem wegdrückt macht                     dauerhaft ein „Hohlkreuz“, das heißt die Dornfortsätze rücken eng zusammen                       und im schlimmsten Fall berühren sie sich sogar.

Dies ist für das Pferd sehr schmerzhaft.

Im allerschlimmsten Fall berühren sich die Dornfortsätze so häufig, dass diese           dauerhaft miteinander verwachsen. Man spricht von „kissing spines“. Diese Krankheit           bzw. Veränderung des Skeletts ist nicht heilbar!  Dazu sollte es NIE kommen.

 

  Quelle : www.cavallo.de

 

Auf diesem Bild sind die Verwachsungen gut zu erkennen.

Sind die Wirbel erst einmal miteinander verwachsen, ist auch die                          Beweglichkeit der Pferdewirbelsäule eingeschränkt und das Pferd hat                             starke Schmerzen.

Die Ursachen dieser Krankheit liegen nicht ausschließlich beim Reiter, aber                             er ist häufig mitverantwortlich.

 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Pferd unter Rückenschmerzen               leidet, dann lassen sie einen osteopathischen Check durchführen!                                   Ihr Pferd wird es Ihnen danken.

 

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Aktuelles Thema:    NARBEN(schmerzen)

 

Jeder Mensch sammelt im Laufe seines Lebens verschiedene Narben.                                   Und auch unsere Tiere tun das. Es gibt nur einen entscheidenden Unterschied:                       ist das Fell beim Tier einmal nachgewachsen, sieht man keine Narben mehr.

Kleine Narben sind meist ungefährlich und einfach nur ein Schönheitsfehler.                       Doch größere Narben können Mensch & Tier das Leben schwer machen.

Viele Tiere leiden unter starken Narbenschmerzen, auch wenn die eigentliche                   Wunde bereits seit Monaten oder sogar Jahren „verheilt“ ist und man                               „nichts mehr sieht“.

 

 

Quelle: Badische Zeitung online vom Sa, 21. Juni 2014 

 

Dieser Hund hat eine schwere Rückenverletzung  (Bild oben), deren Heilung                           viel Zeit kosten wird.

Verheilt eine solche Wunde, dann wächst nicht nur die oberste Hautschicht zusammen           (da wo man später die Narbe sieht, zumindest solange kein Fell nachgewachsen ist)         sondern auch viele weitere tiefere Haut - und Gewebeschichten.                                      Dadurch kommt es unbemerkt zu Verkürzungen des Gewebes und oft zu Verklebungen         der einzelnen Schichten.

Dies hat zur Folge, dass der Hunde seine Rücken nicht mehr so bewegen kann,                       wie er es vorher konnte   à Verhaltensänderung

Bei einem gesunden Tier sind alle Hautschichten frei gegenandeinder beweglich                     und nicht miteinander verklebt.

 

Besonders gefährdet sind in meinen Augen:

Tiere aus dem Tierheim oder dem Tierschutz, die einmal eine großflächige                 Verletzung durch einen Unfall oder Misshandlung davon getragen haben.

Ein Tier ändert sein Verhalten nach einer derartigen Verletzung oft. Kennt man                   sein Tier jedoch nur mit dieser Verletzung fällt einem zuerst nicht besonders auf.

 

Besitzer berichten oft:

  • ·   Mein Hund möchte nicht gerne Treppenlaufen, manchmal ist es so schlimm,                     dass ich ihm Schmerzmittel vom Tierarzt geben muss
  • ·    Mein Hund rennt nie ausgelassen mit den anderen herum, er liegt viel,                       obwohl er nicht alt ist
  • ·   Mein Hund wälzt sich nicht freudig auf dem Rücken
  • ·   Mein Hund lässt sich ungern an bestimmten Stellen streicheln

Dies sind nur einige Beispiele, welche Anzeichen für Narbenschmerzen sein können.             Beim Pferd sind die Anzeichen oft ähnlich.

 

Durch verschiedene Therapiemöglichkeiten können die Verklebungen gelöst werden und somit viele Schmerzen genommen werden.

Hatte Ihr Tier schon einmal eine größere Verletzung? 

Sie sind sich nicht sicher, ob ihm das noch Probleme bereitet…dann kommen Sie zu mir!

 

 

 

 

 

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  Aktuelles Thema:   ARTHROSE

 

Kaum wird es draußen kälter ist das Thema wieder brandaktuell: Arthrose.

Arthrose kann sowohl Hunde, wie auch Pferde betreffen, wobei sich die                     Behandlung bei Pferden oft wesentlich schwieriger gestaltet.                                       Meistens tritt die Erkrankung bei älteren Tieren auf, in manchen Fällen                               aber auch schon in jungen Jahren.

Bei Arthrose handelt es sich um eine chronische Gelenkserkrankung,                                     die nicht heilbar ist. Einmal da, bleibt sie auch da!

Ziel jeder Behandlung ist es, das Fortschreiten der Krankheit so gut es                               geht zu verlangsamen, die Symptome zu verringern und im besten Fall aufzuheben.

 

Die Symptome sind in aller erster Linie Schmerzen, was sich beim Tier oft                       durch Bewegungsunlust zeigt. Im Laufe der Krankheit verschlechtert                                   sich die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks zunehmend. Das Tier geht oft lahm             und hat Probleme beim Aufstehen. Hunde haben sehr oft Probleme beim Treppen               laufen oder wollen nicht mehr ins Auto „hüpfen“.

Im Verlauf der Krankheit wird die Beweglichkeit des Gelenks immer schlechter.                     Im Endstadium ist das Gelenk völlig steif und lässt sich gar nicht mehr bewegen.

Hier der Aufbau eines Gelenks (stark vereinfacht):

 

In meiner Zeichnung habe ich die Gelenkknorpel als große Schwämme dargestellt,                   die jeweils an den Gelenksknochen sitzen. Damit unsere Gelenke gut und                   schmerzfrei funktionieren müssen diese Schwämme immer gut                                        getränkt und feucht sein, dann bilden sie einen guten Puffer zwischen den                   Knochen und das Gelenk ist gleitfähig.

 

Auf Grund von Alterserscheinungen oder aber auch von Überbelastung trocknet                   der Schwamm langsam aus und wird zerstört. Die Gelenkflächen sind nicht mehr so     gleitfähig (Bild unten) und fangen an zu „stockeln“.                                                                        --> Jetzt entsteht die Arthrose.

 

Um den „Schwamm“ im Gelenk so gut es geht feucht zu halten, muss das Gelenk           regelmäßig in Bewegung sein. Hier trifft das Sprichwort „Wer rastet, der rostet.“            den Nagel auf den Kopf.

Bewegung alleine reicht aber oftmals nicht. Auf Grund der Schmerzen gehen                     Tiere in eine Schonhaltung und benutzen die erkrankten Gelenke weniger.Durch             weniger Bewegung verschlimmert sich der Zustand weiter à Teufelskreis.

Durch Physiotherapie werden die Gelenke gezielt behandelt und die Schmerzen gemildert.   Ihr Tier benutzt die Gelenke wieder mehr und kann sich so aus dem Teufelskreis befreien.

Auch hier gilt:                                                                             Desto früher die Behandlung, desto besser die Ergebnisse!

 

Ich empfehle besonders bei den größeren Hunderassen wie z.B:                             Schäferhund, Retriever, Leonberger usw. mit spätestens 12 Jahren                                       eine physiotherapeutischen Check zu machen, auch wenn Sie keine Symptome                 feststellen können.

 

Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich gerne an mich.

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Alle Behandlungen finden in der gewohnten Umgebung Ihres Vierbeiners statt – bei Ihnen zu Hause beziehungsweise im Pferdestall.   

Jenny Haitz
76593 Gernsbach
Mobil: 0171 94 84 103
E-Mail: info@tiertherapie-haitz.de